Kopfsalat und seine Verwandten gehören zu den empfindlichen Gewächsen. Falsche Behandlung lässt sie schnell welk aussehen. Schonender Umgang hingegen belohnt sie mit knackiger Frische. Die folgenden Tipps zeigen, worauf es beim Einkauf und bei der Zubereitung ankommt:
« Bevorzugen Sie Ware aus der Region. Aufgrund der schnellen Verarbeitung und der kurzen Transportwege enthält heimische Ware mehr Vitalstoffe als Salate, die bereits weite Strecken hinter sich haben. Legen Sie nur einwandfreie Salate mit hellem Anschnitt in den Einkaufskorb.
« Treffen Lollo Rossa & Co. nicht sofort auf ihre Genießer, steckt man sie am besten in gelochte Polyethylenbeutel. Auf diese Weise kann sich weder Kondenswasser bilden noch Reifegas stauen. So verpackt hält sich Salat – je nach Sorte – im Gemüsefach des Kühlschranks bei Temperaturen zwischen null bis maximal einem Grad drei bis acht Tage. Wichtig: Blattsalate nicht zusammen mit nachreifenden Früchten wie Äpfeln, Birnen oder Pflaumen lagern, damit sich keine rotbraunen Flecken auf den Blattrippen bilden.
« Beim Putzen zunächst die äußeren, weniger attraktiven Blätter entfernen, die übrigen Blätter vorsichtig von Hand ablösen.
« Salatblätter nie im Wasser liegen lassen, denn dabei gehen Vitamine und Mineralstoffe sprichwörtlich baden. Besser mit sanftem Wasserstrahl kalt abbrausen oder behutsam mit den Händen kurz durch kaltes Wasser schwenken. Anschließend in einer Salatschleuder oder mit Hilfe eines sauberen Küchentuchs trocken schleudern, denn Wassertropfen verhindern die innige Verbindung mit der Sauce.
« Besonders knackig und frisch schmecken Blattsalate, wenn sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen sich mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank so richtig prall mit Wasser vollsaugen können.
« Zu viel Salatsauce macht den Salatblättern zu schaffen, daher sparsam dosieren. Und nicht vergessen: Salat erst kurz vor dem Servieren anmachen. Danach sollte das knackig-frische Kunstwerk rasch seine Genießer finden.
Quelle: CMA
