{"id":8671,"date":"2023-10-10T08:23:00","date_gmt":"2023-10-10T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-tipps-die-kleine-gourmets-auf-den-geschmack-bringen\/"},"modified":"2026-04-21T20:37:49","modified_gmt":"2026-04-21T18:37:49","slug":"wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-tipps-die-kleine-gourmets-auf-den-geschmack-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-tipps-die-kleine-gourmets-auf-den-geschmack-bringen\/","title":{"rendered":"Wenn Kinder kein Gem\u00fcse m\u00f6gen \u2013 Tipps, die kleine Gourmets auf den Geschmack bringen"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn Kinder kein Gem\u00fcse m\u00f6gen, sind elterliche \u00dcberredungsk\u00fcnste gefragt. \u201eDoch mit Argumenten wie \u201ajetzt iss doch, Gem\u00fcse ist gesund, das enth\u00e4lt wichtige Vitamine\u2018 lassen sich Kinder kaum \u00fcberzeugen\u201c, wei\u00df Ern\u00e4hrungsberaterin Dr. Sabine H\u00f6fer. <\/p>\n\n<p>Warum Kinder Gem\u00fcse ablehnen, kann viele Gr\u00fcnde haben. Tatsache ist, dass mit steigendem Lebensalter die Anzahl von Geschmacksknospen von rund 10.000 bei Babys auf ca. 2.000 bei Erwachsenen sinkt. Herbe Gem\u00fcsesorten wie Chicor\u00e9e oder Radicchio empfinden Kinder daher aufgrund ihres sehr viel feineren Gaumens h\u00e4ufig als ausgesprochen bitter. S\u00fc\u00df schmeckende Gem\u00fcsesorten wie Mais, M\u00f6hren, Zuckererbsen oder Brokkoli kommen dagegen meist besser an. Auch ist die Vorliebe f\u00fcr Gewohntes und damit verbunden die Abneigung gegen Neues angeboren. Dieser Schutzmechanismus hat unsere Vorfahren vor unbekannten Gefahren gesch\u00fctzt. Er k\u00f6nnte erkl\u00e4ren, warum Kinder ungewohnte Gen\u00fcsse wie Avocados oder Spargel manchmal kategorisch ablehnen.       <\/p>\n\n<p>Eltern k\u00f6nnen sich aber damit tr\u00f6sten, dass Phasen, in denen Kinder wenig oder gar kein Gem\u00fcse essen, in der Regel vorbeigehen und sich der Appetit auf Gem\u00fcse wieder einstellt. \u201ePrinzipiell sollten Eltern nicht locker lassen, den Gem\u00fcseverzehr bei ihren Kindern zu f\u00f6rdern, denn zu einer kompletten, ausgewogenen Mahlzeit geh\u00f6rt Gem\u00fcse einfach mit dazu\u201c, so Dr. H\u00f6fer. T\u00e4glich drei Portionen oder anschaulich drei H\u00e4nde voll \u2013 jeweils auf die Hand des betreffenden Kindes bezogen \u2013 sind das richtige Ma\u00df.  <\/p>\n\n<p>Gem\u00fcse immer wieder anbieten, insbesondere die Sorten, die die Kinder doch noch gerne essen, und nichts aufzwingen, lautet der Rat der Expertin. Die Eltern entscheiden, was auf den Tisch kommt, die Kinder d\u00fcrfen aber selbst bestimmen, was und wie viel sie davon essen. Gut gemeint, aber ung\u00fcnstig ist das Lockmittel \u201awenn du dein Gem\u00fcse isst, gibt es noch einen Nachtisch&#8217;. Stattdessen k\u00f6nnen Eltern mit ihren Spr\u00f6sslingen vereinbaren, zumindest drei Gabeln davon zu probieren. Auch ist es hilfreich, sie in die Essensplanung beziehungsweise beim Einkauf mit einzubeziehen. Selbst Ausgesuchtes schmeckt erfahrungsgem\u00e4\u00df besser.     <\/p>\n\n<p>Kleine Gourmets lassen sich auch eher zum Zugreifen verf\u00fchren, wenn Gem\u00fcse appetitlich klein geschnitten vor ihnen liegt. Kinder essen mit allen Sinnen und m\u00f6gen es, wenn es im Mund sch\u00f6n kracht und knackt. Eltern von Gem\u00fcsemuffeln sollten daher bevorzugt auf frische, saftige Rohkost setzen. Wichtig ist auch, Gem\u00fcse immer sch\u00f6n bunt und attraktiv anzurichten, denn Kinder sind f\u00fcr leuchtende Farben, interessante Formen und pfiffige Verpackungen sehr viel empf\u00e4nglicher als Erwachsene.<br\/>Als vorteilhaft erweist sich zudem, Neues mit Bekanntem zu kombinieren: \u201eIch habe Kinder, die essen kein Sauerkraut. Aber wenn man Sauerkraut mit Kartoffelbrei mischt, glaubt man nicht, wie gern sie das essen\u201c, hat K\u00fcchenmeister Peter Fuchs beobachtet, der bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich Kinderkochkurse gibt.    <\/p>\n\n<p>Auch andere Gem\u00fcsesorten wie Kohlrabi oder Rote Bete lassen sich mit Kartoffelp\u00fcree trickreich dem kindlichen Gaumen anpassen. Gem\u00fcse, in feine, lange Streifen geschnitten, l\u00e4sst sich bestens in Nudeln unterbringen, die Kinder ja immer gut finden. \u201eGanz toll schmeckt Kindern paniertes Gem\u00fcse in allen Variationen\u201c, wei\u00df Fuchs aus seiner Erfahrung. Von Zucchini, Auberginen bis hin zu Blumenkohl, vorgegart und in Scheiben geschnitten, kann alles paniert werden, was fl\u00e4chig ist. Auch Kohlrabi oder Sellerie, jeweils vorgekocht, liefern schmackhafte Schnitzel.    <\/p>\n\n<p>Wichtig: das panierte Gem\u00fcse nach dem Anbacken auf K\u00fcchenkrepp entfetten und dann im Backofen bei 110 Grad fertig garen. Panaden verhindern beim Garen den Saftaustritt und erhalten so die Gerichte saftig. Das m\u00f6gen Kinder laut Fuchs besonders gern.  <\/p>\n\n<p>Quelle: CMA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Kinder kein Gem\u00fcse m\u00f6gen, sind elterliche \u00dcberredungsk\u00fcnste gefragt. \u201eDoch mit Argumenten wie \u201ajetzt iss doch, Gem\u00fcse ist gesund, das enth\u00e4lt wichtige Vitamine\u2018 lassen sich Kinder kaum \u00fcberzeugen\u201c, wei\u00df Ern\u00e4hrungsberaterin Dr. Sabine H\u00f6fer. Warum Kinder Gem\u00fcse ablehnen, kann viele Gr\u00fcnde haben. Tatsache ist, dass mit steigendem Lebensalter die Anzahl von Geschmacksknospen von rund 10.000 bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8653,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[162],"tags":[],"class_list":["post-8671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kochtipps"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8671"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8672,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671\/revisions\/8672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kockerols-gemuese.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}